Der Kampf um die Meinungsfreiheit im deutschsprachigen Raum nimmt immer verrücktere Ausmaße an. Nach der FakeNews- und Hate-Speech-Hysterie scheint man jetzt im links/grün-faschistischen Lager darauf zu setzen, die wirtschaftliche Existenz prominenter Stimmen der außerparlamentarischen Opposition anzugreifen. Nun hat es Roland Tichy erwischt – und die Karriere-Plattform Xing gleich mit.
Von Marcello Dallapiccola
Roland Tichy ist Herausgeber des liberal-konservativen Meinungsmagazins „Tichys Einblick“ bekannt, das sich großer Popularität und Beliebtheit bei all jenen erfreut, die das Denken noch nicht der Regierung und den Massenmedien allein überlassen wollen. Als solcher ist er natürlich ein rotes Tuch für die bunte Truppe der Merkelisten aller Länder, die sich vereinigt haben. Zusätzlich dürfte der Umstand, dass „Tichys Einblick“, genauso übrigens wie wie „Achgut.com“, von den schwarzen Listen, den Internet-Hetz-Prangern der FakeNews/Ad-Wars-Denunzianten heruntergenommen werden musste, den Ehrgeiz der selbsternannten weltoffenen Demokraten weiter angeheizt haben.
Dann war da noch dieser Artikel des Gastautors Jürgen Fritz, der ursprünglich auf "Tichys Einblick" erschien, mittlerweile jedoch wieder gelöscht wurde; allein der Titel "Warum Sie mit psychopathologisch gestörten Gutmenschen nicht diskutieren sollten" dürfte so einige der erwähnten Sorte in Rage gebracht haben, die darin vertretenen Thesen brachten sie dann so richtig zum schäumen. PI-News hat sich hier ein weiteres Mal um die Meinungsfreiheit verdient gemacht, indem sie diesen "geächteten" Artikel auf ihrer Plattform re-puplizierten und ihn so der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen – bilden Sie, liebe Leser, sich gerne ihr eigenes Urteil darüber, ob dieser Artikel die Grenzen des Zumutbaren überschreitet oder nicht.
Denn Herr Tichy ist nicht nur ein erfolgreicher Publizist mit eigenem Portal, sondern war bis vor Kurzem auch Herausgeber der Xing-News. Diesen Umstand nutzten nun die üblichen Verdächtigen aus dem Lager der selbsternannten Toleranten, um eine Hetzkampagne gegen Tichy/Xing zu starten. Unter derm abgedroschenen Motto „Kein Geld für Rechts“ wurden die Schäflein aufgefordert, Druck auf Xing auszuüben. Prompt fanden sich erste Lemminge, die Screenshots von den Kündigungen ihrer Xing-Kontos posteten; als Begründung für den Austritt verwiesen sie auf das Wirken des "bösen Rechtspopulisten" ebendort. Damit war dann auch das moralische Wettrüsten in Gang gesetzt; wer etwas auf sich hielt in den Reihen der Toleranten und Weltoffenen sah sich spätestens jetzt gezwungen, nachzuziehen.
Nun kursieren im Netz zwar schon erste Witzchen darüber, was Linke/Grüne denn wohl in einem Karriere-Netzwerk verloren hätten, doch: Der Druck der Berufsempörten schien Wirkung zu zeigen. Um weiteren Schaden von der Plattform und den dort beschäftigten Menschen abzuwenden sah sich Herr Tichy nun genötigt, von seiner Anstellung dort zurückzutreten. Er hat das zum Anlass genommen, sich in diesem kurzen Artikel hier zu erklären.
Tango down – damit sollte der Fall eigentlich erledigt sein, möchte man meinen. Doch jetzt entwickelt die Geschichte plötzlich eine ungeahnte Eigendynamik; das Pendel schlägt auf einmal in die andere Richtung aus und eine weitere Austrittswelle rollt über Xing drüber. All jene, die sich mit dieser Mischung aus Denunziantentum und Hetze, an dieser Hexenjagd gegen politisch Andersdenkende nicht einverstanden zeigen, setzen jetzt nämlich das genau umgekehrte Zeichen und machen dies auch öffentlich:
Gut möglich, dass sich jetzt eine breite Welle der Solidarisierung mit Roland Tichy Bahn bricht. Leser hat sein Portal nämlich nicht wenige, und das sind gemeinhin umfassend gebildete Leute, Selbständige, Freiberufler – kurzum genau jene, für die Xing eigentlich gemacht ist. Die Plattform selbst kann indes am allerwenigsten dafür: Sie hat unverschuldet die Arschkarte gezogen, sitzt quasi zwischen allen Stühlen. Sobald dieses garstige, inszenierte Drama seine medialen Kreise zog, konnten die Verantwortlichen im Prinzip nur noch falsche Entscheidungen treffen. Egal, was Xing getan hätte, ein Teil der Nutzer wäre immer unzufrieden gewesen.
Hier zeigt sich einmal mehr, wie gefährlich diese Volksverhetzung unter dem Deckmantel der Toleranz wirklich ist. Am Beispiel Xing kann man sehen, dass der Kampf um die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit nicht nur die sich bekämpfenden Parteien (um es vereinfacht auszudrücken), sondern auch unbeteiligte Dritte mit in den Abgrund reißt. Die immer noch schweigende Zivilgesellschaft sollte sich daran ein Beispiel nehmen: Hätte sie dem „bunten“ Treiben früher Einhalt geboten, wäre es nie soweit gekommen. Schweigt sie weiterhin, wird sie bald der unbeteiligte Dritte sein, des es halt mit erwischt.
Contra Magazin News & Informationen

Um was geht es?
Es geht um einen Artikel, welcher bei dem Blog „Tichys Enblick“ erschienen ist. Der Autor des besagten Artikels, Jürgen Fritz, machte in seinem Artikel die Aussage: „Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten“
Es ist ein guter Artikel, nicht weil Fritz diese Aussage in den Raum stellt, sondern diese auch noch eingehend begründet. Natürlich erfolgte ein „Sturm der Entrüstung“ auf Twitter. Tichy ist auch der Herausgeber/Betreiber von Xing, einem Wirtschafts- und Geschäftsportal. Also faktisch hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.
Dieser Artikel von Jürgen Fritz war nur ein paar Stunden bei „Tichys Einblick“ online, schon hagelte es Kritik (und Kündigungen bei Xing) in Form eines sogenannten Shitstorm auf Twitter.
Statt Mut zu beweisen, macht Tichy einen Rückzieher, löscht den Artikel von der Seite und entschuldigt sich hündisch fürs Veröffentlichen. Zumal sich Tichy brüstet, bei ihm gäbe es keine Zensur!
Welch eine Hohn!
Naja, insgesamt hat Tichy bisher viel Mut bewiesen. Mehr Mut, als ich z. B. auch wenn er jetzt zurückrudert.
Fundstück:
…."Von Journalismus kann man heute nicht mehr reden, geschweige über eine objektive Berichterstattung! Lügen, falsche Darstellungen, falsche Gewichtungen von Aussagen und Ereignissen, Unterstellungen und Übertreibungen beherrschen heute das Geschehen in den insgesamt zum Kultur-Marxismus der 'Frankfurter Schule' gehörenden Medien.
Hat das etwas mit dem Bezeichnungsfeld „neurechts“ zu tun? Ja doch! Viele Menschen in Deutschland sind in der Realität angekommen. Und täglich werden es mehr. Um diese diffamieren zu können, muß ein entsprechendes Feindbild aufgebaut werden… und das heißt: Rechts oder bürgerlich!
Die grünlinks versifften Gutmenschen, Parteiler, Positionsschleimer und all die Parasiten mit kulturmarxistischem Gedankengut tragen dazu bei, daß ein Land den Bach runter geht, welches seit mehreren Jahrtausenden von uns verteidigt wird. Heute kann man mit der politisch korrekte Meinung Andersdenkende, patriotisch Denkende vernichten und deren Existenz nehmen und sie wie im Mittelalter für vogelfrei erklären. Diese Prostitution, welcher sich diese Politik ergibt, unterstützt all jene, welche Randgruppen und Minderheiten darstellen – nur das eigene Volk nicht.
Mit kulturmarxistisch, politisch-korrekten Betroffenheitsgefasel und Gefühlsduselei geht man besonders in den Köpfen der Deutschen wiedereinmal hausieren. Viele Deutsche, besonders die Gutmenschen unter ihnen, lassen sich sowohl von Juden und Moslems ausnutzen, weil sie den Gedanken: Alle Menschen sind gleich – in sich tragen. Dabei bemerkt der Gutmensch noch nicht einmal, daß er „unter die Räder kommt“.
Da werden junge Mädchen mißbraucht, gefoltert und ermordet und deren Eltern sammeln zur ihrer Beerdigung Gelder für die Mörder, bzw. für jene, aus deren Gruppe die Mörder stammen. Man nennt so etwas auch Pawlowsches Syndrom!
Weiter hetzt der Jude gegen den Moslem und der Moslem gegen den Juden. Und alles in einem Land, welches ihnen nicht gehört. Wenn jedoch der kritische Deutsche auf diesen Zustand hinweist, wird mit der sogenannten „Nazikeule“ auf ihn eingeschlagen – und das natürlich von beiden.
Noch besser kommt die ganze, falsche kulturmarxistische Rabulistik und Gefühlsduselei in den sozialen Medien an. Egal ob es sich dabei um Twitter oder Facebook handelt, die Hauptsache ist: Schön betroffen rumfaseln und möglichst viele erreichen, so daß am Ende sehr viele Nutzer die gleiche Betroffenheit, wie der Urheber an den Tag legen. Und wie im Rudel – welches durch falsche Instinkte geleitet wird, folgen alle jener politisch-korrekten Betroffenheitsbekundung! Es ist schon nicht mehr zum Lachen, weil man nun als denkender Menschen wirklich erkennt, was hinter dieser heuchlerischen Betroffenheit steht: Die Umerziehung – nicht nur eines Menschen, sondern eines ganzen Volkes!
Gelänge diese Umerziehung in voller Gänze, würde man uns entwurzeln und unserer Identität berauben, so wie es die selbsternannten 'WELTENLENKER' und 'WELTENHEILER' mit den Völkern machen, die im Wege ihrer Großmachtsphantasien stehen!"
SUPER!
Test 👍 Test Test… irgendwie Zensurklemme heute
Die Überlegungen in Tichys Einblick mit dem Artikel: 'Warum sie mit psychopathologisch gestörten Gutmenschen nicht diskutieren sollten', wirft u.a. die Nachwirkung des Drogenmißbrauchs unter der Hippygeneration auf, die sich jetzt in den außergewöhnlichen Forderungen, Vorstellungen und Handlungen der Grünen niederzuschlagen scheinen. Die Spätfolgen des Drogenmißbrauchs konnte bisher im medizinischen-psychoanalytischen Bereich bisher noch nicht eindeutig nachgewiesen werden, so daß man anstatt Artikel zu verbieten und zu zensieren lieber den Ursachen der außergewöhnlichen Forderungen der Grünen nachgehen sollte um zu verhindern, daß die eigentlichen Patienten die Leitung und Führung dieser BRD mit ihren Flower-Power Vorstellungen Deutschland in eine Spät-Hippywelt verwandeln könnten, wenn nicht schon geschehen, wenn man die hysterischen Reaktionen der etablierten Parteien auf abweichende Meinungen zum vorgeschriebenen Mainstream über sich ergehen lassen muß.
So wie Sie das darstellen, kommt es mir nicht ganz so vor. Viele Platformen haben den Artikel von Herrn Fritz (endlich mal ein guter Beitrag zu der Idiotie, der man hier nur noch Augenreibend zuschauen kann) bereitgestellt, nachdem Herr Tichy ihn auf seiner Seite entfernt hat und sich sogar noch dafür entschuldigt hat.
Nicht nur, dass er einem Autor in den Rücken gefallen ist, er hat sogar gesagt, weil er sich Xing so verbunden fühlt, ginge er von alleine.
Ich gehe niemals von alleine, man muss sich schon die Mühe machen, mich rauszuschmeißen.
Ich verstehe Tichy nicht. Er ist ein alter Hase, ich bin ständiger Gast seines TE online. Wieso blieb er nicht standhaft, wo er doch standhafte Leser benötigt, solange er nicht von Steuergeldern finanziert wird?
Man sollte niemals seiner Klientel vor den Kopf stoßen und Herr Markwort, dem er jetzt in Panik ein Forum gibt, mein Gott, ich öffne focus.de um zu sehen, was sie gerade veröffentlichen. Früher habe ich zu diesem Zweck die Bildzeitung geöffnet aber die ertrage ich nicht mehr.
Bedenke! Tychi hat nur einen Posten geräumt - eine "Stelle im operativem Geschäftsalltag" frei gemacht, die sich "Herausgeber" nannte. Die viel wesentlicheren (vermutlich lukrativeren) wirtschaftlichen Verflechtungen und Unternehmensanteile des Herrn Tychi mit Xing sind Dir und uns unbekannt. Weiterhin ist zu vermuten, dass hinter den Kullissen Herr Tychi nicht weg vom Fenster ist.
Sinngemäß begründete er: "Aus Verbundenheit zum Unternehmen möchte er mit diesem Schritt etwaigem Schaden entgegen wirken." Das könnte auch heißen: Um meine Gewinnanteile durch Umsatzrückgänge oder Firmenimageschaden nicht unnötig zu schmälern, verziehe ich mich lieber aus dem Rampenlicht. Wenn das keine Aussage ist?
Ich hätte auch lieber als Bauernopfer das struppige Huhn geschlachtet, als die Gans mit den goldenen Eiern!
@ Charlotte
Mit dem Focus kommt man vom Bild vom Regen in die Traufe!
Demnächst werden die links - grün - bolschewistischen Erziehungstrolle den Kauf von Fahrkarten von einer Gesinnungskontrolle abhängig machen:
https://www.teilauto.net/carsharing/neuigkeiten/beitrag/aenderungen-von-agb-und-preisliste-bundesweiter-tarif
Die "schweigende Mehrheit", weiß davon vielleicht gar nichts. Die Ausbreitung des Internet, wird oftmals maßlos überschätzt. Und, nicht jeder, der ins Internet geht, hat politisches Interesse. Und die, die ein forschendes, politisches Interesse haben, kennen wiederum nicht alle Foren und Blöcke. Das heißt, das sie wiederum nur das im Internet lesen, was die "offiziell erlaubten, und von der Administration getätschelten Medien", in Print- und Onlineversion, von sich geben. In die sogenannten "sozialen Netzwerke" geht auch nicht Jedermann/Frau.
Es ist wie es ist. Viele Jäger, sind des Hasen Tod. Aber, was machen die Jäger, wenn die Hasen neu taktieren? Wenn Personen, wie Herr Tichy, sich mit anderen Personen und Institutionen zusammen raffen, und eine gemeinsame Seite/Blog bilden?