Ticker

Das tödliche Fleisch

Die Verfechter der vegetarischen oder gar veganen Lebensweise haben neues Futter für ihre Argumentation bekommen. Laut neuesten Studien soll der Verzehr von rotem Fleisch (Schwein, Rind) das Krebsrisiko erhöhen und damit auch das Sterberisiko. Dabei wird wieder medienwirksam argumentiert und reißerisch wie auch wichtigtuerisch argumentiert.

Von Marcel Grasnick

Wie immer, wenn es um die Gesundheit des Menschen geht, gibt es die eine, wichtige Faustregel: die Menge macht den Unterschied. Sicher, wer kiloweise Fleisch in sich rein stopft, am besten noch von überzüchteten Tieren aus der Massentierhaltung, vollgestopft mit Antibiotika und anderen zivilisatorischen Mitteln der Gewinnmaximierung, der braucht sich wahrlich nicht über ein zu kurzes Leben wundern. Wer sich andererseits einseitig vegan ernährt, mit kiloweise Soja aus genmanipuliertem Anbau - ebenfalls nicht. Seit sich die Konzerne die Aufgabe gesetzt haben, immer mehr Menschen mit immer weniger Einsatz und größtmöglichem Gewinn zu ernähren, heiligt der Zweck die Mittel. Und natürlich ist auch bekannt, dass medienwirksam gearbeitet wird, die Fleischlobby tritt an gegen die vegane Lobby und doch sind sie irgendwie alle miteinander verflochten.

Eine ausgewogene Ernährung kommt nicht mit Verzicht einher, sondern eben mit Ausgewogenheit. Wer sich einseitig ernährt, braucht sich nicht über Unverträglichkeiten oder Mangelerscheinungen wundern, die dann mit ebenso ungesunden künstlichen Mitteln (Vitaminpräparate) behoben werden sollen. Damit sind die Fleischesser genauso gemeint wie auch die Vegetarier. Die WHO ist nicht nur als Lobby der Pharmaindustrie in alle Befindlichkeiten der Menschen involviert und damit auch im Thema der Ernährung. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Doch werden immer wieder Erhebungen interpretiert, wie sie auch immer am besten in das aktuelle Konzept passen. Und das aktuelle Konzept ist eben die sogenannte gesunde, vegetarische Ernährung.

Wer sich wirklich gesund ernähren will, der hört am besten auf seinen Körper und seinen (hoffentlich) gesunden Menschenverstand. Man darf sich gerne Empfehlungen zu Herzen nehmen, muss es aber nicht. Ob nun die WHO quaksalbert oder die Medien wieder wichtigtuerisch palavern, das alles sollte einen Menschen nicht wirklich interessieren. Die optimale Ernährung wäre sowieso als Selbstversorger zu gewährleisten, doch da ist schon von staatlicher Seite ein Riegel vorgeschoben. Ein Beispiel: Eine Familie hat sich über Jahrzehnte immer jährlich ein Schwein gemästet, dass dann geschlachtet wurde und die fleischliche Ernährung einer Familie für ein Jahr gewährleistet hat. Dies dürfen sie nicht mehr. Das Schwein halten und mästen, das ist schon mit diversen Auflagen aus veterinärmedizinischer Sicht verbunden. Aber ein ganzes Nutztier zu Hause schlachten für den Eigenbedarf? Das geht nun wirklich zu weit. Dazu bedarf es klinisch reinlicher Räumlichkeiten, vorgeschriebene Methoden und vor allem die Betreuung durch einen Tiermediziner.

Doch nun sagen die zu Rate gezogenen Statistiken angeblich, dass Langzeitvegetarier im Schnitt 3,6 Jahre länger leben sollen als Fleischesser oder Kurzzeitvegetarier. Wer noch offiziellen Statistiken glauben mag ….

14 comments

  1. Eigenschlachtung verboten? Die brennen doch alle!

    Ab Juli kommt die Pfürzsteuer! Kat im Gebläse, oder Steuer auf Pfürzen! Zwiebel und Kohl gibt es dann von vornherrein nur noch auf Schein mit Sondersteuer!

    Das alles ist die DeütschGmbH

  2. Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Die Zahl der Veganer hat sich in nur 6 Jahren verzehnfacht. Es gibt auch immer mehr Menschen, die sich von veganer Urkost ernähren.

    Der Winter in Deutschland verschwindet zunehmend. Der Dezember 2015 war 6,5 °C warm. In Trier sogar 8,5 °C.

    Immer mehr Menschen machen mystische Erfahrungen und erzielen Erfolge durch Geistiges Heilen. Zum Beispiel durch Beschäftigung mit Traumyoga, Traumsteuerung und Traumdeutung.

  3. Ich fress was mir schmeckt, punkt

  4. Eigenschlachtung verboten??? - Na Hauptsache, "wir" dürfen schächten!!! Ein Hoch auf den Tierschutz!!!

  5. ich bin ganz sicher niemand, der kein fleisch zu sich nimmt aber innerhalb der schengener eu ist es unheimlich schwer und in der brd so gut, wie unmöglich anständiges fleisch zu bekommen! siehe hier – info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/eva-herman/eu-sumpf-europas-buerger-bekommen-jetzt-klonfleisch-und-verstrahlte-lebensmittel-teil-2-.html – und hier – info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/edgar-gaertner/massenklonen-kuenftig-in-jeder-fleischtheke-voellig-identische-fleischqualitaet.html

    ohne euch den ausflug nach japan an's herz legen zu wollen – man vergleiche einfach nur mal das beste stück rind in der brd mit dem durchschnitt in serbien. wobei, wenn man schon klont, man es auch vom kobe oder wagyu tun könnte.

    aber gegönnt ist euch noch nicht mal das! 

  6. Buergerblick

    Evolutionsgeschichtlich gesehen ernährten sich unsere Vorfahren, etwa während der Eiszeit, zum ganz überwiegenden Teil von Fleisch. Nach der aktuell vorherrschenden Ideologie dürfte es uns also eigentlich überhaupt nicht geben. Hintergrund der ganzen Kampagne dürfte sein, dass die  Eliten hochwertiges Fleisch für sich reservieren wollen und bei einer rapide wachsenden Weltbevölkerung hier und bei weiteren künftigen Mangelwaren schon einmal ihren Claim abstecken. Dazu passt auch, dass dem blöden TV-Konsumenten suggeriert wird, dass man auch Ungeziefer wie Insekten, Maden usw. vortrefflich verzehren kann und unsere Vorbehalte nur auf einer kulturellen Präfung beruhen. Kurz und bündig also: Hochwertige Lebens- und Genußmittel  den Eliten, die Reste bis hn zum Ungeziefer dem Pöbel. Die Medien werden auch hier wieder ganze Arbeit leisten und am Ende wird die fleischlose Ernährung zum allgemeinverbindlichen  Standard.

  7. Der Hämeisenanteil (Hämeisen gibt dem Fleisch die rote Farbe) im konsumierten tierischen Eiweiß kann leicht zur Ursache von Entzündungsprozessen im Körper werden, allerdings nur, sollten dem Organismus nicht genügend Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe zur Verfügung stehen. Natriumnitrit (Pökelsalz, das in Wurstwaren die rote Farbe erhält) halte ich eher für eine Krebsgefahr, wobei auch bei diesem Stoff gilt, sollten nicht die genannten Antioxidantien und Vitalstoffe in der Nahrung vorhanden sein. Die dem Artikel zugrundeliegende US-Studie an 494000 Probanden im Alter zwischen 50-70 jahren gibt keine Auskünfte über die Herkunft des konsumierten Fleischs, ebenso fehlen genaue Angaben über andere Lebens- bzw. Ernährungsgewohnheiten, sie dient aus meiner Sicht lediglich als Grundlage, den Verbrauchern in Zukunft weitere Reglwerke aufzuzwingen, gibt es ähnliche Studien doch seit Jahrzehnten, nur hatten die nicht solche Medienpräsenz. —  Ein Verbraucher, der jeden Tag rotes Fleisch konsumieren möchte, würde mit einem (erhöhten) Gemüseanteil und entsprechenden Gewürzen (z.B. KURKUMA) der vermeintlichen Krebsgefahr wirksam begegnen. Wurstesser sollten allerdings wissen, das Natriumnitrit und das genannte Hämeisen in Verbindung, auf Dauer eher eine Krebsgefahr darstellen können, sind sie doch für die Bildung von für den Organismus kaum zu bewältigenden Mengen von freien Radikalen verantwortlich, die Zellen und DNA schädigen können (!!!). Eine erhöhte Zufuhr von Antioxidantien würde jedoch auch hier die Gefahr für den Organismus relativieren, sprich verringern. -  Ich bin kein großer Fleischesser, jedoch kann mir eine Studie aus dem Land der Chlorhühnchenfresser nicht den Appetit darauf verderben.

  8. Emmanuel Precht

    "… Krebsrisiko erhöhen und damit auch das Sterberisiko …"

    *rofl*

    Das Risiko zu sterben - ja liegt das nicht immer bei 100%?

    Wohlan…

     

  9. Wenn ich auf Fleisch verzichten würde, dann nur als einen persönlichen Beitrag gegen die Massentierhaltung. Fleisch ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Ernährung, wenn man es nicht übertreibt. Ich kann mich noch gut an meine Grosseltern erinnern. Da gab es höchstens 1 mal die Woche Fleisch oder an Feiertagen. Und es war immer Kaninchen aus eigener Zucht.

    Das kann man gut machen, wenn man einen eigenen Gemüsegarten hat. Der Abfall wurde nicht weggeworfen, sondern verfüttert.

    Natürlich haben nur wenige solche Möglichkeiten. Aber man kann auch etwas tun. Man kauft eben nicht bei Aldi oder Lidl, sondern beim örtlichen Metzger. Natürlich ist das auch nicht immer eine Garantie, dass das Fleisch aus der Gegend kommt. Und es ist oft teurer.

    Und das ist das Problem. Die Leute wollen billig. Und dafür fressen sie alles, was beim Discounter in der Truhe liegt.

    Ich bin ein wenig vom Thema abgekommen. Vegan ist nicht nötig. Man muss den Fleischkonsum auf ein vernünftiges Mass reduzieren und bereit sein, etwas mehr zu zahlen. Und wenn man das Geld nicht hat, muss man eben auf Fleisch verzichten.

    • selbst wenn man es beim örtliche metzger oder gar jemandem, der seine rindviecher täglich massiert und ihnen qualitätsbier gibt kauft - dem armen tier wird mit roundup durchtränktes futter verfüttert! vom unterwanderten reinheitsgebort mal ganz ab - dazu hatten wir hier erst kürzlich was. 

      • Sie täuschen sich, wenn Sie annehmen, das alle Bauern dumm genug sind, nicht darauf zu achten, das sie sich ihre eigenen kleinen Naturnischen bewahren, auf denen Vieh grast. In unserer Region ist das der Fall, was einen (bewußtlebenden) Teil der Verbraucher in die glückliche lage versetzt, Milch und Fleisch von "glücklichen" Rindviechern konsumieren zu können. Ein Nachbar hat ca. 20 ha Weideland, umgeben von Wald (der ihm zumeist auch gehört) und versorgt seine Mitmenschen, die zum Teil 10-20 km fahren, um hier zu kaufen, was sie sonst möglicherweise nur beim Biobauern bekommen. 

  10. Ich habe einen VHS-Kurs besucht, dessen Ziel war es, auszurechnen, auf wieviel % es die Sterbewahrscheinlichkeit senkt, wenn sich jemand ausschließlich vegan ernärt.

    Das Ergebnis war deprimierend.

Leave a Reply

Your email address will not be published.