In den nächsten beiden Jahren dürfte es auf weltpolitischer Ebene zu einigen Verstimmungen kommen, zumal die Ukraine ab 1. Januar als nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat vertreten sein wird. Kiew geht schon jetzt auf Konfrontationskurs.
Von Marco Maier
Im UN-Sicherheitsrat werden die Karten neu gemischt. Neben den ständigen Mitgliedern USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien werden auch die Ukraine, Japan, Ägypten, Uruguay und Senegal dort vertreten sein. Sie ersetzen damit Chile, Jordanien, Litauen, Nigeria und den Tschad. Noch im nächsten Jahr werden Angola, Malaysia, Neuseeland, Spanien und Venezuela dort vertreten sein.
Der ukrainische Außenminister, Pawlo Klimkin, erklärte bereits, dass die Ukraine im Sicherheitsrat "sicher nicht entgegenkommend" gegenüber Russland sein werde. Dementsprechend dürfte sich Kiew in geopolitischen Fragen wahrscheinlich prinzipell an die Vorgaben aus Washington halten und dort den willfährigen Erfüllungsgehilfen spielen. Aber auch Japan könnte angesichts der territorialen Dispute mit China und der beinahe schon bedingungslosen Loyalität gegenüber den USA zum Stolperstein werden.
Es zeigt sich wieder einmal aufs Neue, dass der UN-Sicherheitsrat als Relikt der frühen Nachkriegsordnung dringend reformiert werden muss. Geopolitisch inzwischen unbedeutende Länder wie Großbritannien oder Frankreich haben so deutlich mehr Gewicht (und auch ein Veto-Recht) als Länder wie Indien oder Brasilien, die nur alle paar Jahre im Sicherheitsrat vertreten sind.
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Was werden die? Mitglied im was? Ja und? Wäre sonst der Umgang mit Russland ein anderer geworden?
Russland tut mir wirklich leid! Sie werden immer weiter in die Ecke gedrängt, wie ein Hund. Und was macht ein Hund wenn er sich bedroht fühlt? Er wird beißen!
Sie werden da in einen Misst reingeritten… Genau wie die Deutschen im ersten und zweiten Weltkrieg. Wir wurden hineingeritten!
Hat es sich denn schon rumgesprochen, dass Edathi in den Bundesvorstand des Deutschen Kinderschutzbund eintreten soll?
Ich habs auch noch nicht gehört. Aber es ist in Arbeit.
Jede Wette!
"Es zeigt sich wieder einmal aufs Neue, dass der UN-Sicherheitsrat als Relikt der frühen Nachkriegsordnung dringend reformiert werden muss. "
Ich würde sagen Abschaffung wäre die einzig wirklich Alternative und zwar der ganzen UNO. Denn wenn nun bereits der Saudi-Botschafter einen Vorsitz im UN-Menschenrechtrat bekommt, was für mich ungefähr dem gleichkommt "wie wenn Adolf Hitler den Vorsitz in der jüdischen Kultusgemeinde" hätte, dann zeigt dies mehr als deutlich "was von diesem Verein zu halten ist.