Die USA sind auf dem Kriegspfad. Weltweit und Andauernd. Es genügt ihnen nicht, einen Kalten Krieg gegen den Osten, also Russland und China, zu führen. Sie führen außerdem einen hybriden Krieg gegen alle Nationen, die sich Ihnen nicht freiwillig unterwerfen. Und die USA führen weltweit einen Propagandakrieg zur einseitigen Informationsdichte aller politischen, sozialen und wirtschaftlichen Geschehnisse.
Von Henry Paul
Es ist keineswegs so, dass die Nationen sich unterwerfen wollen- nein, die USA verlangt ganz einfach die Unterwerfung unter ihre Hoheit und Macht, weil sie eine weltweite Strategie haben. Diese Strategie heisst: ONE WORLD. Und diese EINE WELT darf NUR durch die und von den USA befehligt werden. Alle Länder unter die Herrschaft der USA. Dazu gibt es ausreichend Lesestoff; ganz transparent und offen. Im Außenministerium (Secretary of State) und im Verteidigungsministerium (Department of Defense) werden diverse Doktrine ganz offen als Politik-Primat und als Maxime allen Handelns offenbart.
Der Kalte Krieg:
Direkt nach dem 2. Weltkrieg gerieten die Siegermächte USA und Sowjetunion in Streit. Einerseits war es ein Systemstreit über die sozio-wirtschaftlichen Lebensbedingungen und andererseits war es ein Streit über die Vorherrschaft der neu zu ordnenden Welt. Dieser Ost-West-Konflikt wurde propagandistisch künstlich hochgezogen bis zum 'Kalten Krieg' der Machtblöcke USA und westliche Allianz gegenüber der Sowjetunion und östlicher Allianz. NUR der Westen mit seiner 'systemischen' Besser-Ökonomie und 'notwendigen' Verteidigungsmacht kann die Welt vor dem bösen Kommunismus und der Weltzerstörung durch die Bolschewiken retten. Die USA versuchte schon damals ihre – durch den 2. Weltkrieg sehr geschickt gestohlene und errichtete Wirtschaftsmacht – auch politisch auszubauen bis zur unipolaren Weltmacht. Der Ansatz lag weder im Faktischen, noch im Wirtschaftlichen oder Sozialen, sondern ganz allein im erdachten Allmachtsanspruch der großen, reichen Familien, die den Krieg (gegen die deutsche Wirtschaftselite) als die angeblichen, einzigen "wahren Sieger" überstanden hatten. Das Kennzeichen des Kalten Krieges war ein nicht endendes Wettrüsten, das beide Systeme zum Kollabieren brachte – die USA als kleines Land (im Vergleich zum Sowjetreich!) mit einer herausragenden Nachkriegsökonomie und dem Welt-Währungspool Petrodollar konnte sich behaupten, während Russland durch das Wettrüsten seine Staatsfähigkeit gefährdet sah und indirekt um ein Ende der Rüstungsspirale bat.
NATO-Doktrin:
Das US-Militär erlebte nach dem Weltkrieg einen wahren Boost, die Begeisterung des Sieges über Nazi-Deutschland und die eroberten Gebiete plus Patente, plus Fachleute plus billigste, aber hochwertigste Industriebeteiligungen verschafften den USA ein Hochgefühl der Allmacht. Die NATO ist als systemisches Militärbündnis der Nordatlantikverteidigung begründet worden. Sie war das erste Propagandawerkzeug unilateraler Art der USA. Die europäischen Siegermächte hatten sich aus unterschiedlichsten Motiven sehr gerne der NATO angeschlossen, um ihre nationalen Sicherheitsinteressen gewahrt zu wissen und gleichzeitig ihre Kosten im Griff zu halten. Die USA haben das strategisch geschickt ausgenutzt und mit Hilfe von weiteren Propaganda-Lügen die Welt in zwei Blöcke geteilt. Diese Lügen gipfelten in permanenten "Angriffen" gegen die freie Welt und die Freiheit, die Demokratie und die Leben der Menschen im Westen. Die Sowjetunion war das Böse, das Schlechte, das Unfreie, das Rückständige, das Falsche und all das galt es einzudämmen oder sogar zu vernichten.
Die Brzezinski-Doktrin:
Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft (The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives, 1997) ist der Titel der bekanntesten geopolitischen Handlungsanweisung im Buch/Monographie (Das große Schachspiel) Ziel dieses Buches ist es, "im Hinblick auf den eurasischen Kontinent eine umfassende und in sich geschlossene Geo-Strategie zu entwerfen". Die USA waren keineswegs viel besser dran als die Sowjetunion. Aber sie hatten durch den Petrodollar und ihr bereits damals weiträumig gestecktes Betrugssystem der Währungsschlange immense Vorteile finanzpolitischer Art. Dennoch hätten sie nie aus eigener originärer Kraft eine Weltmacht aufrichten können. Dazu bedarf es einer globalen Strategie. Brzezinski lieferte diese. Die USA könne ihre erwünschte Weltherrschaft nur dann erfüllen, wenn sie bereit wäre, den gesamten eurasischen Kontinent, also Westeuropa und Osteuropa bis zum Kaspischen Meer zu erobern und unter US-Herrschaft zu bringen. Das verbindende Mittel zum Zweck war die bereits etablierte "nordatlantische Verteidigungsmacht NATO/OTAN". Weit vorausblickend hatte Brzezinski den Zerfall des Sowjetimperiums vorausgesehen und im Hinblick auf diesen Zerfall, die notwendige Macht-Strategie dazu entwickelt.
Zwischenschritt:
Die USA jubeln sich hoch: der Kapitalismus hat 1990 gesiegt. Er ist alleine daseins-berechtigt. Der Warschauer Pakt wurde aufgelöst. Die NATO nicht. Die Russen haben Frieden geschworen, die USA nicht. Diese schiefe Macht-Balance bestimmt seither das Bild. Was tun ohne Feind? Wohin mit der Strategie?
Die Bush-Doktrin:
Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts 1990 kam es zu einem Vakuum der US-Außenpolitik: die USA waren plötzlich eine "Weltmacht ohne Gegner", so dass jener Bedrohungszusammenhang entfallen war, der von US-amerikanischen Präsidenten jahrzehntelang dazu benutzt worden war, um ihren ausschließlichen Führungsanspruch der amerikanischen Weltpolitik zu begründen. Die USA musste also einen neuen FEIND definieren, um diesen Welt-Anspruch aufrecht zu halten. Kluge Leute und böse Verschwörungstheoretiker behaupten, dass der 11.September 2001 "passierte", um das neue Feindbild zu erschaffen: den globalen Terrorismus. Dieses Ereignis änderte weltweit alles. Bush rief den nationalen Kampf gegen den Terror aus und verfügte sogleich den Krieg gegen die Al-Kaida (Terrorgruppe) weltweit. Da dieser Feind noch nicht zu lokalisieren war, wurde der Kriegsbegriff global ausgeweitet auf Achsen-Staaten des Bösen. Der gesamte Mittlere Osten war damit gemeint. Und eine Kriegsführung, die sowohl militärische Kampfeinsätze, als auch Präventivkriege, geheime Kriege, hybride Kriege und Eigen-Terrorakte sowie eine herausgehobene Propaganda-Kriegsführung beinhaltete. Tenor: wer nicht mit uns gegen den Terror kämpft, ist selbst ein Terrorstaat oder Schützer/Unterstützer des Terrors. Die Propaganda war nun nicht mehr Abziehbild einer Wunschvorstellung einer besseren Welt. Die Propaganda war nun direktes Kriegsvorbereitungs-Muster und systemisches Beherrschungskalkül.
Die Wolfowitz-Doktrin:
Unser erster Ziel muss sein, das Wiederauftreten eines neuen Rivalen (Staaten sind Rivalen) auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion oder woanders zu verhindern, der eine Gefahr darstellen könnte wie es die Sowjetunion war. Die USA werden nicht tolerieren, das irgend ein Staat oder eine Region jemals wieder so stark werden kann, um den USA wirtschaftlich oder militärisch ebenbürtig oder überlegen sein zu können. Das werden die USA präventiv zu verhindern wissen und alles daran setzen, dass niemals und kein Staat den USA in ihrem Drang zur Weltherrschaft gefährlich werden wird. Dazu in Ergänzung wird 2006 die weltweite Einführung der US-Demokratie – oder was die USA darunter versteht – die Einführung des freien Handels – was immer die USA darunter verstehen mag – und der exzessive Kampf gegen den weltweiten Terrorismus – oder was die USA darunter immer verstehen – zum unbedingten Inhalt der Doktrin erklärt. Die Handlungsmaxime und der Propagandaauftrag heißen deshalb: wer immer sich gegen diese Doktrin verhält oder als Nation, Land, Staat "anders" verhält ist FEIND der USA und muss bekämpft werden.
Fazit:
Über jede Art von Doktrin kann man lächeln oder sie als schnöde Theorie abtun. Leider ist das im Fall der USA nicht ganz so einfach. Die USA haben seit dem 2. Weltkrieg, seit ihrem Desaster in Pearl Harbor, seit ihren Raubzügen an der Kriegsverlierer-Nation Deutschland, durch den Betrug der Nicht-Golddeckung, durch die Aufrechterhaltung der Weltleitwährung Dollar, durch den Diebstahl des eingelagerten Goldes eine unerwartet außrgewöhnliche Finanzmacht errungen, die es ihnen ermöglichte, ein Weltreich militärischer Prägung auf zu bauen. Es ist sozialpsychologisch einfach zu erklären: wer laufend lügt und betrügt, wer alle hintergeht und mit satanischen Verbrechen sich unerlaubt Reichtümer ergaunert, muss militärisch präsent und aktiv sein, um die kriminellen Staats-Handlungen durch militärische Drohkulissen abfedern zu können. Deswegen wird das Militär immer weiter ausgebaut und in immer größeren Einheiten und Regionen platziert, um Drohkulissen weltweit und gesamthaft aufbauen zu können.
Macht wird auch durch Größe definiert. macht wird auch durch Androhung von militärischer Intervention definiert und erklärt. Macht wird erst recht durch Anwendung von Infiltration, Putsch, paramilitärischen Operationen, US-amerikanischen NGOs, Bestechungsgelder und diplomatische Bedrohungsszenarien orchestriert. Die Instrumente der USA sind vielschichtig. Die "Freunde" sind aalglatt, hinterfotzig, verlogen, brutal wie Mafiosi, brechen jedes Recht, lauschen und lutschen alle Staaten aus, unterminieren alle Moralbegriffe und instrumentalisieren Regierungen mit unseriösen, kriminellen Scheinangeboten über 'economic hit-man' und schaffen sich so unauflösbare Abhängigkeiten weltweit. Die internationalen Instrumente Weltbank und IWF sind im Prinzip US-amerikanisch beherrschte Organisationen. Geld spielt also keine Rolle.
Das hat ausschließlich Vorteile für die USA: sie treten nicht als die Herren, sondern als die Helfer auf. Sie fungieren als Herrscher, aber operieren immer im Hintergrund. Sie vergeben Kredite, die nur ihnen zum Vorteil gereichen, weil die gedungenen Staaten nie Geld, sondern nur überteuerte Leistungen der US-Kontrakteure empfangen und die Gewinne und Zinsen immer in den USA landen. Die Politik der großen Zahl wirft immer Geld ab, das wiederum militärisch verwendet werden kann; dieser kriminelle Kreislauf ist dem archetypischen, uralten zionistischen Geschäftsgebaren entnommen: mit Null Investments riesige Vorteile versprechen, große Räder drehen, bei Auftragserteilung zahlende Verbündete vulgo ins Risiko gehende Finanziers finden, Gewinne werden alleine abgeschöpft. Beispiele sind dokumentiert im Immobiliengeschäft, Im Diamanten-Handel, in der Textil- und Bekleidungs-Industrie, im Pelzhandel, Im Geldhandel und im Rohstoffhandel. Die moderne US-Finanzoligarchie kann ihre Herkunft nicht verleugnen.
Der größte Vorteil aber ist die Einbindung der internationalen Medienwirtschaft. Eine Handvoll US-Großkonzerne besitzen im Prinzip die globalen Organe für Zeitungen, Fernsehen, Sport, Nachrichten, so dass weltweit nur das verbreitet wird, was dort in die zensierten Kanäle eingespeist wurde. Und diese ehrenwerten neutralen Medienkonzerne singen das hohe Lied der "Friedensnation" USA, der wirtschaftlichen "Erfolgsnation" USA, der "Helfer in Not", der "Menschenrechtler". Je dreister die Lügen, desto erfolgreicher. Also heißt die Regel für Informierte: nimm das Gegenteil dessen, was berichtet wird an, und du bist im Bilde. Die großen wie Comcast/ NBC/Universal (ca.70 Mrd $); News Corp./Wallstreet Journal/Fox-News/news-of-the world (ca. 33Mrd $); Viacom/Paramount/CBS (ca. 15 Mrd $); Walt-Disney/ABC/Super RTL/ESPN (ca 50 Mrd $); TimeWarner/Time/cable (ca. 30 Mrd$); Thomson-Reuters und Bloomberg (Agenturen je ca 15 Mrd $) bestimmen den Markt. Alles Aktiengesellschaften. Hauptaktionäre sind dieselben wie bei den Finanzoligarchen und Militär-Industrie-Komplexen oder Contractors: alles eine große Familie (TSFC!). Nicht wundern, nur umdrehen. Bertelsmann auf Platz 9 der Weltrangliste hat in diesem Spiel eine starke, aber nur lokale Bedeutung! RRKKR könnte man die Oberfinanzierer kurz umschreiben. Denn die beherrschen fast alle Konzerne.
Contra Magazin Unabhängig, unbestechlich, unzensiert! 


Hammer Artikel!
Möge er viele Leser finden und zum Nachdenken anregen.
Sehr interessanter Bericht. Da bin ich auf den zweiten Teil gespannt. Um die hinterhältige Politik der USA zu verdeutlichen, würde ich nicht erst 1945 beginnen, sondern spätestens mit Kriegseintritt der USA 1917. Die meisten Briten haben es nie begriffen, aber ab diese Jahr wurde die Weltmacht Großbritannien von der neuen Weltmacht USA abgelöst. Aus diesem Blickwinkel haben auch die Briten den Weltkrieg verloren genau wie die Deutschen. Nur wussten die Deutschen das und haben nach Versailles die Zeche dafür bezahlt. An wen? Na ratet mal….. Wenn man etwas recherchiert dann kommt man auf den Ursprung der Allmacht der USA und wer diese Macht zu nutzen weiss. Mal sehen irgendwann mal jemand sich traut darüber zu schreiben.
Ich frage mich nur, gibt es Jemanden in Europa, der das perfide Treiben der USA noch nicht durchschaut hat? Er muß ein Ignorant sein. Es ist so offenkundig und für jeden sichtbar. Verdient so ein heruntergekommener Staat überhaupt noch eine Zeile eines Kommentars? Der wirkliche Aufreger sind unsere Volksverräter, die als gekaufte Vasallen ihr eigenes Volk verkaufen. Charakterlose, machtgierige Schmierenkomödianten, denen Prestige und Geld wichtiger sind als das Wohlergehen der ihnen durch Wahlen anvertrauten Menschen. Dunkle Seelen, die in ihrer eigenen Dunkelheit wandeln und wie die jüngsten Griechenlandlösungen beweisen, völlig unfähig sind, auch nur ein einziges Problem zu lösen. Es sind Parasiten mitten unter uns, die geteert und gefedert aus Europa getreten gehören. Man darf ihnen nicht den geringsten Respekt entgegenbringen, sondern sie ignorieren Das ist die schmerzhafteste Ohrfeige für diese charakterlichen Versager.