Barack Obama und Angela Merkel. Bild: barackobama.com
Barack Obama und Angela Merkel. Bild: barackobama.com

USA und EU: Keine neuen Sanktionen gegen Russland

Gab es zu Beginn des G20-Gipfels noch laute Stimmen die neue verschärfte Sanktionen gegen Russland forderten, ist heute Montag ziemlich klar: vorerst gibt es keine neuen Sanktionen gegen Russland.

Von Andre Eric Keller

Die gegen Russland bisher verhängten Sanktionen dürften die eigene Wirtschaft größer treffen, als bisher angenommen. Wie sonst soll man verstehen, dass nach Ende des G20-Gipfels plötzlich keine Gründe für Sanktionen gefunden werden. Vielleicht war es aber das mehrstündige Gespräch zwischen Kanzlerin Merkel und Wladimir Putin, welches dann doch die Sanktionsspirale zum Erliegen brachte. Scharf geschossen wurde mit Worten am G20-Gipfel. So nannte der Friedensnobelpreisträger Obama den russischen Präsidenten einen "Aggressor", die deutsche Kanzlerin von "US-Gnaden" sparte ebenfalls kaum mit Kritik, umso mehr verwundert die anschließend milde Gangart. 

Angst vor dem Volk? Fehlanzeige!

Gibt es - neben eventuellen wirtschaftlichen Gründen - noch eine Angst, nämlich die vor dem eigenen Volk? Spürt man vielleicht einen Stimmungsumschwung und somit einen Verlust des Rückhalts in der Bevölkerung? Verfügt die deutsche oder amerikanische Führung überhaupt über genügend Empathie um ins Volk hineinzufühlen? Wünschen würden wir es uns, allein - uns fehlt der Glaube. Reden wir Klartext. Wer ganz genau weiß, wie sich Sanktionen gegen Russland im eigenen Wirtschaftsraum auswirken und dieses trotzdem verhängt, handelt eigentlich grob fahrlässig und verstößt gegen die eigene Verfassung. Der Souverän - hätte er mehr Biss, müsste hier einschreiten und gegen so eine Führung aufbegehren. Die Umfragen die wir bisher präsentiert bekamen, welche immer wieder eine Mehrheit für Sanktionen gegen Russland propagierten, obwohl expliziert von eigenen wirtschaftlichen Verlusten gesprochen wurde, kann doch niemand Glauben schenken. Kein Deutscher, ja kein Europäer wird doch nicht wissentlich die eigenen Wirtschaft negativ beeinflussen wollen, nach dem wir alle durch eine der größten Wirtschaftskrise nach 1945 gegangen sind und diese gerade noch mit einem blauen Auge mehr oder weniger hinter uns gebracht haben.

USA und EU streben die Weltherrschaft an

Es ist doch vielmehr so, dass sich die EU-Kommission, die deutsche Kanzlerin und Weltpolizist Obama einen feuchten Kehrricht um die Interessen des kleinen Mannes scheren, wenn es um deren geopolitischen Interessen geht. So muss das große Russland - welches nur mehr als Regionalmacht gesehen wird, in die Schranken verwiesen werden. Wladimir Putin soll zusehen wie seine einstigen Partner der vormaligen GUS und der Föderation nach und nach von der NATO und EU "annektiert" werden. Er soll gefälligst sein Land für die globalistischen Heuschrecken öffnen, welche dann in Schwärmen über das an Bodenschätzen reiche Land herfallen und es gierig aussaugen, wie sie es zuvor auch in allen anderen Regionen der Welt getan hatten. Russland darf aber seine Interessen hinten anstellen. Und am liebsten würden sie sich alle einen "Regimechange" wünschen. So ein lieber, netter im westlichen Sinne agierender Hampelmann, würde alles tun was ihm der amerikanische Präsident abverlangt. Nach europäischem Vorbild eben. 

Ein Kommentar

  1. Die beiden Marionetten Mrs.Piggi und der Friedenshampelmann müssen ihre Aufträge ausführen.

    Warum plötzlich keine weiteren Sanktionen verhängt werden sollen,bleibt erst mal unklar.Ganz sicher können wir ausschließen,daß die beiden Angst vor dem Volk haben,die haben nur Angst vor ihren Auftraggebern..

    Alle "Umfragen" die uns verzapft werden stammen im Jahre 30 n. Orwell aus dem Wahrheitsministerium und haben deshalb mit der Wahrheit nichts zu tun und sind unbrauchbar.

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